DAS MALSPIEL IM MALORT

Der Malort nach dem Vorbild von Arno Stern ist ein Ort der Geborgenheit und des Vertrauens. Er ist ein geschützter und beständiger Raum. Nur hier kann geschehen, was das Malspiel so besonders macht. Der Malort ist einzigartig und speziell: Vier Wände, die mit braunem Packpapier verkleidet sind, in der Mitte des Raumes ein Palettentisch mit 18 leuchtenden, einladenden Farben, keine Fenster und kein Tageslicht.

Sie brauchen keine Vorkenntnisse, um im Malort zu malen. Hier wird jeder ernst genommen. Ernst genommen in allem, was er tut.

Ob als dreijähriges Kind oder als Spätbeginnender, es ist niemals zu spät, sich auf den Weg zu machen. Jeder kann die Freude und Faszination des Malspiels erleben.

Die Teilnahme in der Malgruppe sollte regelmäßig, am besten einmal wöchentlich und über einen langen Zeitraum hinweg geschehen.

Die Bilder werden von den Teilnehmern nicht mitgenommen, jedes einzelne bleibt im geschützten Raum und wird dort verwahrt.

"Kein Kind sollte jemals für einen Empfänger malen.

Warum darf es denn nicht spielen? Ohne Beobachter und ohne Erklärzwang seine Spur entstehen lassen?"

Arno Stern